blog

metropolis @ theater bonn

2013 October

Metropolis! Theater Bonn! Premiere 9. November 2013!

“schlau, mutig, hart an der Schmerzgrenze”

2013 September

Die Aachener Zeitung schreibt nach der Premiere unseres “Fidelios” am Theater Aachen.

So einen Wohlfühl-„Fidelio“, bei dem die schöne, treuherzige Leonore die Wonnen der ehelichen Liebe besingt, bis sie schließlich ihren zwar ausgemergelten, aber stramm zu seinen Prinzipien stehenden Florestan aus dem dunklen Kerker der Tyrannei ans Licht der Freiheit zieht und alles „Heil“ und „Glück“ und „Freude“ schmettert – das will Alexander Charim sich und dem Aachener Publikum dann doch nicht zumuten. Der junge Wiener Regisseur Alexander Charim hat sich bei seiner ersten Arbeit in Aachen ausgiebig am Beethoven’schen Pathos abgerackert. Dessen in drei Fassungen überliefertem Bühnenwerk streicht er die Dialoge komplett und ersetzt sie durch eine Art szenisches Hörspiel. Dazu hat Matthias Grübel Texte von Charim, Beethoven und Marguerite Duras zu einem manchmal auf die Schmerzgrenze zielenden Vierkanal-Soundtrack verarbeitet. Das Ganze bildet dann einen eigenen, eigenständigen, sehr theatralen Gegenentwurf zu den Arien und Ensembles. […] Charims Arbeit ist mutig, konsequent, schlau. Aber reichlich übergriffig. Das kommt bei weiten Teilen des Aachener Publikums nicht gut an: Die Premiere endet in einem Buh-Konzert. Man darf also streiten, ob der Start in die neue Spielzeit gelungen sei. Also lässt sich das Premierenpublikum nicht lange bitten und diskutiert schon in der Pause, was das Zeug hält. Das mag als Zwischenergebnis verbucht werden, und zwar als ein positives. Denn was wäre schlimmer als ein Theater, das nicht bewegt? […] Dann die Ouvertüre und wieder dieses weiße Zimmer mit den blassblauen Wolkenwänden, in dem Leonore sich in Fidelio verkleidet. Ein Tagebuch („Der Schmerz“ von Duras), ein blaues Kleid, Trauer, Verlust, Hoffnung. Das Spiel beginnt, die Bühne dreht sich. Zum rosa Wohnzimmer von Familie Kerkermeister; zum Gefängnishof mit Tomatenbeet und Bergidyll-Wandmalerei. Alles ist eins in diesem Meisterwerk von Bühnenarchitektur, für das Ivan Bazak verantwortlich ist. Und über allem, im gläsernen Oberstübchen, Don Pizarros Überwachungszentrale.
[…] Auf eine irritierende Weise wirken die musikalischen Szenen zunächst wie Fremdkörper zwischen den hörspielartig eingefügten Passagen, die im Grunde ja Träger der Handlung sein sollen, während im Gesang die Zeit gewissermaßen gefriert. Doch diese Fremdheit hat Methode: Charim verbindet die vordergründig harmlose Musik mit dem, was für ihn im Zentrum der Oper steht: Willkür, Macht, Aggression. Und ihm gelingen berauschend schöne Übergänge zwischen diesen Welten, wenn sich etwa Beethovens Musik wie subversiv ins Zwischenspiel einschleicht, um dann umso blendender ihre klassische Schönheit zu entfalten. […]

Den ganzen Artikel auf der Seite der Aachener Zeitung lesen.

theatermusik: coming up

2013 August

Während am Theater Bonn bereits die Proben zu unserer Adaption von Metropolis (Regie: Jan-Christoph Gockel) angelaufen sind, geht es mit dem Aachener Fidelio (Regie: Alexander Charim) schon in die Endphase. Am 15.September ist es soweit! Premiere an der Oper Aachen! Ausserdem in naher Zukunft und auch in NRW: Die Wiederaufnahme von Einsatz Hinter der V.ierten Wand am Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr: copy & waste live am 13. und 14. September!

theatermusik: player update

2013 July

Nach der Premiere von Öl! in Heidelberg finden sich nun ein paar neue Stücke im aktualisierten Player. Unter anderem meine Version von Nightcall (im Original aus dem Film Drive) – in diesem Fall handelt es sich um den zentralen Song in Öl!, der im Stück selbst in zwei Varianten auftaucht, einmal zu Beginn als akustischer Popsong, gesungen von Karen Dahmen (Viola Tracy) und einmal am Schluss. Die zweite Version durfte ich mit Irina Simmes von der Oper Heidelberg produzieren. In dieser Form steht der Track nun auch im Player bereit.

theatermusik: öl trailer

2013 June

theatermusik: vorschau

2013 June

Am Theater Heidelberg erarbeite ich derzeit die Musik zu Öl (Regie: Jan-Christoph Gockel), und langsam aber sicher beginnen die Endproben… am 20. Juni 2013 ist Premiere, alle weiteren Vorstellungen folgen unmittelbar danach, noch vor der Spielzeitpause! Gleichzeitig ist bereits das nächste Projekt in Planung, denn direkt im Anschluss starten die Proben für die Oper Fidelio am Theater Aachen (Regie: Alexander Charim), für die ich zusätzliche Soundscapes und Hörspiel-Klangräume entwickeln werde.

theatermusik: protect me in berlin

2013 May

Am 1. und 2. Juni gibt es an der Schaubühne zwei weitere der mittlerweile seltenen Aufführungen von Protect Me von Falk Richter und Anouk van Dijk zu sehen. Musik von Matthias Grübel & Malte Beckenbach.

theatermusik: dantons tod

2013 May

Am Pfingstsonntag (19. Mai) gibt es die letzte Vorstellung von Dantons Tod (Regie: Jette Steckel, Livemusik von Jones Landerschier und Matthias Grübel) am Thalia Theater Hamburg in der Spielzeit 2012/2013 zu sehen. Die Vorstellung beginnt allerdings schon um 17 Uhr!

theatermusik: öl, theater heidelberg

2013 April

In Kürze beginnen die Proben zur letzten Produktion der laufenden Spielzeit… Am Theater Heidelberg werde ich die Musik zu Öl von Upton Sinclair (Regie: Jan-Christoph Gockel) beisteuern. Premiere ist am 20. Juni 2013. Mehr zum Stück und zur Produktion auf der Seite des Theaters.

new solo project

2013 March

Taking a short break from the theatre work as well as from telekaster, i finally find the time to revisit my own new material. I am currently in the middle of writing and mixing a couple of new tracks which i hope to put out in the near future, hopefully making them the first release ever under my own name. You can prelisten the first finished track below, it’s called Sleep Safe My Sweet Machine – please feel free to share.

theatermusik: dantons tod @ thalia theater

2013 March

Nur noch drei Vorstellungen in der laufenden Spielzeit von Dantons Tod (Regie: Jette Steckel) am Thalia Theater Hamburg, mit Livemusik von Jones Landerschier und Matthias Grübel: 12. März, 8. April, 19. Mai.

premiere: einsatz hinter der v.ierten wand

2013 January

Einsatz Hinter Der V.ierten Wand von copy & waste: Premiere am Donnerstag, 31. Januar 2013 – im Ringlokschuppen Mülheim. Weitere Aufführungen am 2./15./16. Februar. Alle Infos zum Stück hier. Kritiken sind online bei Nachtkritik, WDR5, Der Westen, WAZ und Coolibri. Die Coverversion von Smalltown Boy, die ich für den Abend arrangiert und produziert habe, ist bereits im aufgefrischten Theater-Player zu hören.



fotos (c) jerun vahle